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Brathähnchen

Brathähnchen – der schmackhafte Klassiker. Erfahren Sie hier alles rund um das gebratene Hendl. Ob aus dem Ofen oder vom Grill, durch die richtige Zubereitung wird es zum Genuss.


Brathähnchen oder Brathühnchen?

Im Allgemeinen sprechen wir immer vom Hähnchen, nicht jedoch vom Hühnchen. Der Ursprung dieses Namens liegt bei unseren Vorfahren. Sie züchteten ihre Hühner selbst. Zu dieser Zeit gab es – im Gegensatz zu heute – noch nicht die Trennung zwischen Mastrassen und Legerassen. Hühner wurden für die Produktion von Eiern gezüchtet. Die überschüssigen Hähne wanderten wohl gemästet in den Kochtopf oder wurden am Spieß zu einem knusprigen Grillhähnchen.
Heute ist es so, dass von den Mastrassen die Hähne, ebenso wie  die Hühner, auf Grund ihres zarten Fleisches gezüchtet werden. Es muss also nicht immer ein goldgelbes Backhähnchen sein, das auf unserem Hähnchenbräter den Weg in den Backofen geht. Ebenso ist es möglich, dass ein knuspriges Backhühnchen für Gaumenfreuden sorgt.

Geflügel: die unterschiedlichen Zubereitungsarten

Das Brathähnchen

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Zubereitungsarten für das Brathuhn:

  1. auf dem Backblech (oftmals zusammen mit Kartoffeln oder Gemüse)
  2. Bierdosenhähnchen
  3. auf einem speziellen Hähnchenbräter (Geflügelhalter)

Beer-Can-Chicken

Jede dieser drei unterschiedlichen Möglichkeiten hat ihre Vor- und Nachteile. Die günstigste Methode ist das Brathähnchen auf der Bierdose. Das größte Plus des Bierdosenhähnchens liegt darin, dass das Hühnchen auf die geöffnete, jedoch nicht leere Bierdose gesetzt wird. Somit wird das Fleisch noch saftiger wird und den feinen Geschmack des Bieres aufnimmt. Ein Nachteil dieses Vorgehens ist die Instabilität einer solchen Konstruktion. Außerdem gibt es beim Bierdosenhähnchen nicht die Möglichkeit das abtropfende Fett aufzufangen.

Hähnchen auf dem Backblech

Etwas anders verhält sich dies beim Hähnchen auf dem Backblech. Zusammen mit Gemüse und frischen Kräutern wie beispielsweise Rosmarin oder Thymian, wandert das Brathähnchen in den Ofen. Hierdurch nimmt das Gemüse den Bratensaft des Hähnchens auf, und verleiht ihm somit einen einzigartigen, intensiven Geschmack. Der negative Nebeneffekt: das Hühnchen wird etwas fettiger als beim horizontalen Braten.

Hähnchenbräter

Weber Style Geflügelhalter

Die dritte Möglichkeit besteht in der Anschaffung eines Hähnchenbräters. Diese gibt es von verschieden Herstellern wie beispielsweise Weber der Fackelmann. Sie kombinieren die Vorteile der beiden vorher genannten Möglichkeiten. So bieten die meisten Modelle die Möglichkeit, den Bratensaft aufzufangen. Des Weiteren ermöglichen sie es, wie bei der Bierdose, in einen Behälter in der Mitte des Bräters Flüssigkeiten wie Bier oder Wein einzufüllen. Hierdurch wird das Fleisch des knusprigen Brathähnchens nicht nur saftig, sondern auch besonders aromatisch.

Backhendl

Wie der Name bereits erahnen lässt, ist das Backhendl eine österreichische Spezialität, bei der das Hähnchen vor der Zubereitung meist geviertelt wird. Danach wird das Hendl – ähnlich einem Wiener Schnitzel – in gequirlten Eiern gewendet und dann mit Semmelbröseln paniert. Anschließend wird es in einer Pfanne in heißem Fett gebraten und in der klassischen Form mit Zitrone serviert. Zwar ist dies nicht die kalorienärmste Möglichkeit Geflügel zuzubereiten jedoch gibt es einige besonders geschmackvolle Backhendl Rezepte die besonders deftiges Schlemmen garantieren.